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Neu: Experimente für den Wirtschaftsunterricht

Gelungen Premiere des OX-Lab in Hannover

Die erste Fortbildung für Lehrkräfte im Bereich „Ökonomische Bildung“ unter der Leitung von Albrecht Henning Müller vom Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg hat erfolgreich stattgefunden. Vierzehn Lehrkräfte hatten im Januar die von der Stiftung NiedersachsenMetall angebotene Fortbildung für praxisnahe Wirtschaftsexperimente für den Politik- oder Wirtschaftsunterricht besucht. Jetzt gab es Feedback zu den ersten Anwendungen. Und das fiel insgesamt sehr positiv aus. Formate wie das Fischerei- oder das Verbraucherexperiment erwiesen sich als gut verständlich und funktionierten in der Praxis sehr zuverlässig. Auch spielerische Ansätze wie das Ultimatum- oder Diktatorspiel sorgten für hohe Motivation und lebhafte Diskussionen, so berichteten die Lehrkräfte zurück. 

Inhaltlich boten die Experimente zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt der Lernenden, wodurch viele Aspekte gut transferiert werden konnten. Gleichzeitig zeigte sich, dass der Anschluss an das schulische Kerncurriculum nicht immer leicht herzustellen war. 

Besonders interessant war zu beobachten, welche Vorstellungen Schülerinnen und Schüler bereits zum Thema Wirtschaft mitbringen und wie schnell sie beginnen, diese zu hinterfragen. Insgesamt überwiegt jedoch ein sehr positives Fazit: Die Materialien wurden in unterschiedlichen Jahrgängen und Kursformaten erfolgreich eingesetzt und stoßen auf große Akzeptanz. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

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